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Abwasser liefert erfreuliche Zahlen

Das Jahr 2001 war für die ProRheno AG geprägt von einer erneuten Zunahme der Reinigungsleistung bei wiederum verbesserter Energiebilanz. Auch bei den Finanzen präsentiert der Jahresbericht 2001 erfreuliche Zahlen. Unter www.prorheno.ch präsentiert sich die ProRheno AG ab sofort auch im Internet.

Zwei Meilensteine der Zukunft sind im Jahresbericht 2001 der ProRheno AG bereits absehbar. Einerseits ist eine Schlammannahmestelle mit einer Kapazität von 32'000 Tonnen Klärschlamm pro Jahr geplant. Dadurch soll ab 2003 auch der im Kanton Baselland anfallende Klärschlamm von der ProRheno AG verbrannt werden. Andererseits soll das seit 1990 bestehende und überalterte Prozessleitsystem bis Ende 2003 ersetzt werden. Die technischen Grundlagen dafür werden zurzeit erarbeitet.

Interessierte können sich ab sofort auch im Internet informieren: Unter www.prorheno.ch findet sich viel Wissenswertes und zahlreiche Hintergrundinformationen zur ProRheno AG und zu deren Kerngeschäften Abwasseraufbereitung und Klärschlammentsorgung.

Die ARA Basel verzeichnete im Jahr 2001 durch den Anschluss des Gebiets Dreispitz und durch vermehrte Regenfälle eine Zunahme der Abwassermenge um 10 Prozent. In der Industrie-Kläranlage ARA Chemie Basel sank zwar die Abwassermenge um 8 Prozent, die Schmutzfracht hingegen stieg um 10 Prozent.

Ungeachtet der Umstände konnte die zusätzliche Menge an Abwasser bzw. Schmutzfracht gut verarbeitet werden. Bei der ARA Basel wurden die behördlichen Limiten sehr gut eingehalten. Auch die ARA Chemie Basel konnte im Jahresmittel trotz einzelner Grenzwertüberschreitungen die gesetzlichen Anforderungen erfüllen.

Trotz Teuerung konnten die gesamten Betriebskosten gegenüber dem Vorjahr konstant gehalten werden. Auf der Einnahmenseite kam es zudem zu bemerkenswerten Steigerungen, insbesondere bei der Annahme von Klärschlamm und Spezialabwasser aus Fremdanlagen sowie aus dem Wärmeverkauf an das Fernwärmenetz.

Seit Oktober 1999 wird Überschusswärme aus den Schlammverbrennungsöfen in das Fernwärmenetz der Industriellen Werke Basel (IWB) abgegeben. Im Berichtsjahr konnte dabei gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 6,5 Prozent auf 24,7 Gigawattstunden erreicht werden. Rechnerisch können damit rund 3'300 Wohnungen beheizt werden, was einem Beitrag zur CO2-Reduktion von rund 4'000 Tonnen pro Jahr entspricht.

Die Schwefeldioxid-Emissionen konnten seit 1997 kontinuierlich von 203 Tonnen auf 9 Tonnen pro Jahr gesenkt werden. Diese Senkung ist auf verfahrenstechnische Massnahmen und auf den vermehrten Einsatz von Abfalllösungsmitteln statt Schweröl bei der Verbrennung des Klärschlamms zurückzuführen.

Im Berichtsjahr konnten die Mitarbeiter der ProRheno AG 3500 Kröten, Frösche, Molche und Salamander aus dem Abwasser retten und in den Langen Erlen aussetzen (Vorjahr: 2700).

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Weitere Informationen:
Heinz Frömelt, Betriebsleiter
Tel. 061 639 92 00
http://www.prorheno.ch

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