18.08.2026
Wenn nach der Trockenheit der Regen kommt
Der aktuelle SRF-Beitrag «Erster Regen nach Trockenheit fordert Kläranlagen» beleuchtet die Auswirkungen von Trockenperioden auf Gewässer und die Abwasserreinigung.
Weniger Wasser bedeutet höhere Schadstoffkonzentrationen
Während einer längeren Trockenperiode führen Bäche und Flüsse deutlich weniger Wasser. Gleichzeitig gelangen weiterhin gereinigte Abwässer aus Kläranlagen in die Gewässer. Dadurch werden die eingeleiteten Stoffe weniger stark verdünnt.
Für die Gewässerökologie kann dies eine zusätzliche Belastung darstellen. Besonders relevant ist deshalb eine möglichst leistungsfähige Abwasserreinigung, die Schadstoffe bereits vor der Einleitung in das Gewässer weitgehend entfernt.
Der erste Regen bringt nicht nur Entlastung
Mit den ersten Niederschlägen nach einer Trockenperiode verändert sich die Situation erneut. Regenwasser kann Stoffe, die sich während der trockenen Phase auf Strassen, Flächen und Böden angesammelt haben, in die Kanalisation und damit teilweise auch in die Abwasserreinigung eintragen.
Für Kläranlagen bedeutet dies eine zusätzliche Belastung. Gleichzeitig können die stark wechselnden Abwassermengen und Frachten die Reinigungsprozesse vor neue Herausforderungen stellen.
Der SRF-Beitrag macht deutlich, dass die Auswirkungen von Trockenheit nicht mit dem ersten Regen beendet sind. Gerade die Kombination aus niedrigen Abflüssen in den Gewässern und zusätzlichen Stoffeinträgen nach Niederschlägen zeigt, wie wichtig eine zuverlässige und leistungsfähige Abwasserreinigung ist.